am fenster

am fenster stehen
in sich gehen
nichts klar denken
nur zeit verschenken

den blick leicht heben
in gedanken schweben
das hirn geht auf stand by
zeit wird einerlei

gedämpfte töne dringen durchs fenster
die wohnung knistert als schlichen gespenster
auf leisen sohlen über den flur
blut rauscht in den ohren - in moll, nicht in dur