9 Jahre lang

9 Jahre lang hab ich dir weh getan
wie schade, dass ich nicht beten kann
sonst würd ich wohl beten
auf Teufel komm raus
und schnitt die Minuten
und Stunden heraus
die sich über uns legen,
wie tödlicher Sand
die deine Liebe erwürgen
mit knöchriger Hand
diese tiefschwarzen Stunden
die mir keiner vergibt
doch die der Grund dafür sind
das du mich nicht mehr liebst
dieser böse Schatten
dessen Grund ich nicht kenn
vor dem ich wohl Angst hab
den ich flieh und wegrenn
der mich nun an ein Ufer treibt
das aus Tränen besteht
aus Schmerz und Verzweiflung
wo keine Hoffnung mehr lebt

9 Jahre lang hab ich dir weh getan
9 Jahre, die ich nicht ändern kann
9 Jahre lang hab ich dich nicht so gesehn
so klar, so wie jetzt und ich beginn zu verstehn
das ich dir dein Leben nicht geben kann
denn 9 Jahre lang hab ich dir weh getan

9 Jahre lang habe ich "Nein" gesagt
und dann nach 9 Jahren hast du nicht mehr gefragt
du hast dich entfernt
von dem Stubenhocker
von dem Nein-Sager, dem Miesmacher
dem ewigen Abblocker
und hast dein Herz einem and'ren geschenkt
der nicht so quer lebt
und nicht so quer denkt
mit dem schließlich alles einfacher wird
der nicht so verbohrt ist
so verwirrt und verstört

9 Jahre lang habe ich "Nein" gesagt
mit Händen und Füßen
in Wort und in Tat
habe dir so viel kaputt gemacht
ganz langsam und leise
ohne viel Krach
und dabei warst du stets so geduldig
doch jetzt, nach 9 Jahren, sprichst du mich schuldig
kappst alle Taue und stichst wieder in See
verläßt unsere Insel
die vom a. und vom Lö

Es schmerzt zu begreifen
dass ich nicht der bin den du brauchst
und ich ertrink in Verzweiflung
weil du nicht mehr an mich glaubst
wir reden zwar noch
doch ich zweifel am Zweck
denn ich fühl in die Zukunft
und da bist du schon weg
nach 9 Jahren verläßt du
den Mann der dich hemmt
und alles was bleiben wird
ist unser Kind
das wir beide so lieben
wie nichts mehr auf der Welt
und das uns schon deshalb
zusammenhält

In dem wir uns finden
in dem wir uns spiegeln
in dem wir uns eins sind
in dem wir uns lieben